Trennsysteme bei brennendem E-Motor

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    • Trennsysteme bei brennendem E-Motor

      Hi,
      hab das mal aus einem anderen Tread kopiert:




      Ventus schrieb:

      Heeee, Thomas,
      du verstehst auch keinen Spass. Aber mir hat man gesagt, daß das Trennsystem dazu da ist, daß man den Motor

      abwirft, wenn der Motor brennt. Vielleicht gibt es noch eine ander Verwendungsmöglichkeit für das Trennsystem und

      du kannst mir erklären, für was das noch ist.
      Gruß Ventus

      Meine Idee war ja, den Motor sammt brennendem Elektroschrott bei Bedarf einfach abzuwerfen.
      Ich habe ja ein Trennsystem an meinem Motor. Wenn ich es richtig verstanden haben ist es wohl der falsche Weg.
      Für was ist denn nun das Trennsystem da?

      Gruß Ventus07

    • ventus07 schrieb:

      Für was ist denn nun das Trennsystem da?
      Tja , das wussten die bei FB dann auch nicht mehr und haben den Mist irgendwann vor "langer" Zeit eingestellt :)
      Hat eh' nur zu mehr Problemen geführt als dass es einmal in einem wirklichen Notfall wirklich genutzt wurde.

      War dann wohl eine Abwägungssache zugunsten "weglassen".

      Gruß
      grasflieger
    • Man könnte ja durchaus ( wenn man denn echt LiPo verwenden will) und "Angst" hat einfach an einem 3m Stahlseil mit einer einfachen Trennvorrichtung den Akku / die E-Box abwerfen.
      Dann lass es doch brennen 3m unter mir ....
      Oder doch LiFe Akkus nehmen ?
      mfg, Jens (Higgy)
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      Alles fliegt irgendwie, fragt sich nur wielange ....
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    • Das Video ist ja genial.

      SO sieht das dann in der Praxis aus.
      Also man wirft nicht einfach den Motor runter, sondern der bekommt auch einen eigenen Rettungsschirm.
      Nachdem das Teil auch nur 34kg ohne Sprit wiegt, sind die 4kg Rettung für den Motor kein großes Extragewicht ;)

      @Higgy: dann müßte man aber die ganzen Teile elektrisch trennbar machen......

      Gruß Ventus
    • ventus07 schrieb:


      @Higgy: dann müßte man aber die ganzen Teile elektrisch trennbar machen......

      Gruß Ventus
      So isset, sind aber ja nur ein Plus und ein Minuspol mit sagen wir mal 6mm2 oder 8 .... je nach Leistung / Motor
      ... das müsste schon irgendwie gehen ....
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    • eRucksackmotoren benötigen immer Sicherheitstrennrelais geschaltet über Strom-, Temp-, Drucksensoren, am besten Elektronische. Lipos sind derzeit nicht zugelassen.
      Wer se trotzdem verwendet, kann dafür sorgen:

      1. Das se sich nicht mechanisch verformen.
      2. Sollbruchstellen der Tüten, um die Gasphase gefahrlos abzuleiten.
      3. Brandlöschsystem in geschlossener Box mit Druckventil.

      Aber das hatten wir alles schon, besprochen.
      Niemand muss anderen was auf Kopf werfen, schon gar nicht brennende Teile vom brennenden Rettungsschirm. bekloppt_1
      Tomy
    • Hallo Tomy,

      hoffe darf ergänzend dazuschreiben das elektronische Trennrelais soll auch über einen gut zugängliche Saveswitch ( Not-aus ) jederzeit vom Piloten erreichbar sein.

      Beim letzten satz bin auch ebenfalls deiner Meinung.

      Grüsse

      Thomas
      Probieren geht über Studieren!

      Durch Ausprobieren erfährt man am besten, ob etwas funktioniert oder nicht; Es ist besser, etwas in der Praxis zu erproben, als es sich theoretisch abzuleiten.
    • Hallo E-Flieger,
      ich wollte noch mal das Thema Batteriebox und allg. Batterielagerung ansprechen. Darüber wird ja nicht allzu viel geschrieben. Hier mein Versuch eine einigermaßen leichte Box zu bauen, die aber dennoch einen gewissen mechanischen und thermischen Schutz liefert.
      Die Grundidee besteht darin, dass die (in Flugrichtung) rückseitige Wand der Box Löcher hat, die vordere aber nicht. Die Zellen selber sind in feuerfestes Gewebe eingepackt (erst Capton Folie um den Zellenblock, dann Gewebe). Die Wände der Box sind aus Kohlefaser aussen und Glasfaser innen aufgebaut. Glasfaser innen, weil Kohlefaser elektrisch leitet.
      Die Hoffnung ist, dass die Box im Ernstfall lange genug aushält, dass die Hitze nach hinten abgeführt wird (eine Art thermische Sollbruchstelle. Ehrlich gesagt glaube ich aber selber nicht, dass die Box lange aushält wenn die Zellen hochgehen.
      Wie macht ihr das? Welches Material verwendet ihr? Ich habe schon an Glasfaser-Melamin Platten gedacht, die halten aber auch nur bis 180°C.
      Die Bauart meiner hier gezeigten Batterie (14s/21p 18650 er Zellen) erfordert keine Trennebene zwischen zwei Zellenblöcken, ansonsten verwende ich dafür Hartpapier (oder evtl. Melamin).

      Die zweite Frage, die mich beschäftigt ist die Lagerung der Batterien daheim. Im Moment habe ich die Batterien in einer Alu Box, die innen mit so einer Art feuerfestem Rigips ausgekleidet ist gelagert. Im Falle eines Falles ist das aber auch keine sichere Lösung. Jetzt denke ich daran, den Batterien eine Hundehuette im Garten zu spendieren, damit im Brandfall möglichst wenig passiert.
      Auch hier die Frage an die Experten. Wie macht ihr das?
      Gruss,
      Toom
      Dateien
      Toom
    • Wie wäre denn eine VA Box zu schweissen ?
      Muss ja nicht 10mm Wandung haben :) :)
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    • je nachdem wie dünnwandig ..muss es ja nicht schwer werden, wenn man die ganze kiste in VA baut ...hinten noch mit Löchern ?
      müsste man mal ausprobieren ...mit nem schweissbrenner ? ... wielange welche Dicken aushalten ...
      mfg, Jens (Higgy)
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    • Ich plane einen teuren aber bestimmt spassigen Test. Ein Freund von mir ist Feuerwehrmann und wir planen das Abfackeln eines kompletten Akkus, also 14 serielle und 21 parallele Zellen unter kontrollierten Bedingungen durch Überladen hochgehen lassen. Das soll in meiner Kiste passieren.
      Ich suche aber noch Sponsoren, die sich finanziell an dem Test beteiligen.
      Vielleicht teilen wir auch in zwei Tests mit jeweils der halben Zellenanzahl auf.
      Einmal Überladen, einmal mechanische Zerstörung (der sog.Nageltest).
      Toom
    • Toom schrieb:

      Ich plane einen teuren aber bestimmt spassigen Test. Ein Freund von mir ist Feuerwehrmann und wir planen das Abfackeln eines kompletten Akkus, also 14 serielle und 21 parallele Zellen unter kontrollierten Bedingungen durch Überladen hochgehen lassen. Das soll in meiner Kiste passieren.
      Ich suche aber noch Sponsoren, die sich finanziell an dem Test beteiligen.
      Vielleicht teilen wir auch in zwei Tests mit jeweils der halben Zellenanzahl auf.
      Einmal Überladen, einmal mechanische Zerstörung (der sog.Nageltest).
      Der Test ist genau so unsinnig wie einen brennenden Streichholz in die Tanköffnung werfen (bei einem Diesel)
      Diese Angst um brennende Litiumakkus ist mittlerweile unbegründet, da die Hersteller seit den Anfängen dieser Zellen dahingehend einiges verbessert haben.
      Ausser respekteinflößenden Qualm machen die Zellen heutzutage nix weiter mehr.
    • Ich hatte Ende letzten Jahres einen nagelneuen lipo Akku ( Modellbau)
      hier in der Werkstatt zum laden, innerhalb von 2 min ! ! 1m hohe Flammen !

      5 min später (ohne Rauchmelder) wäre min. die komplette Werkstatt ... oder gar auch das komlette Haus nicht mehr zu retten gewesen.
      mfg, Jens (Higgy)
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    • .. gleiches Erlebnis beim Laden eines Lipo Akkus in einer Model-Fern-Steuerung.
      Geladen in Garage, angefangen zu brennen, Situation gerade noch gerettet (Steuerung hin).

      Versuch im Garten gemacht. Nicht mehr so tollen Lipo Akku genommen (3s), geladen, kurzgeschlossen und
      schnell weggeworfen. Qualm und schöne bune (wenn auch noch kleine) Flammen.

      Ich lade Lipo Akkus nur noch in einer Metallschale (Kuchenform) über der ein Gitter ist, auf der ein Blatt Papier liegt auf dessen
      wiederrum Sand ist.

      Fängt der Akku Feuer, brennt das Papier weg und der Sand fällt auf den Akku.
      Nicht 100%ige Sicherheit, aber besser als nix.
      [am Ende steht die technische Singularität oder ??]
    • Eine gute Idee Duplex, aber ich glaube für meine Akkugröße nicht umsetzbar. Meine Batterie besteht aus 256 Zellen a 3000mAh, da braucht's viel Sand und festes Papier :)
      Aber mir geht es auch mehr um das Lagern ohne zu Laden. Laden passiert meist am Flugplatz, also draussen. Da muss man eben aufpassen und natürlich mit BMS laden.
      Gruss,
      Toom
      Toom
    • Wir haben das doch schon so oft diskutiert ;)

      1. Einzel-Zellspannungsüberwachung mit Abschaltautomatik außerhalb des Arbeitsbereiches beim Laden und Entladen mit genügend Zeit für Notlandung.

      2. Temperatur- und Druck-Blockausdehnungsüberwachung größerer Baugruppen ist mit Rundzellen wegen schlechter Wärmeleitung kaum möglich.

      Was macht eine aus der Art geschlagene Rundzelle wenn Dendriten wachsen. Einen Kurzschluss, der bei voller Ladung die Zelle aufheizt und das Sicherheitsventil weg reißt, damit heißes Gas ausströmen kann. Das Alkohol-gas kann sich mit Sauerstoff bei weiteren Lichtbögen anderer Zellen entzünden.

      Also:

      - Überdruckventil einbauen, das kein O2 rein lässt und das Alkoholgas einer oder 2 Zellen ungefährlich nach außen führt. Die restlichen intakten Zellen kühlen das Gas sicher ab.

      - Eine kleine CO2-Patrone könnte allen O2 von unten nach oben aus der Kiste jagen, im Brandfall.

      Ansonsten haste das sehr ordentlich gebaut!
      Schauen wir mal ob der Propeller auch unten an der Akkukiste vorbei schrubbt, wie bei allen Vorgängern ;)
      Gruß Tomy
    • Habt i

      uplex schrieb:




      Versuch im Garten gemacht. Nicht mehr so tollen Lipo Akku genommen (3s), geladen, kurzgeschlossen und
      schnell weggeworfen. Qualm und schöne bune (wenn auch noch kleine) Flammen.
      Hast Du schonmal bersucht, einen NiCd oder eine Bleibatterie kurzzuschließen? Ist im Ergebnis auch nicht lustig, und kann Brände verursachen.
      Überladener NiCd (defektesnLadegerät) hat bei mir auch schon mal einen Brandfleck auf dem Tisch erzeugt - nicht mehr, da ich ihn rechtzeitig aus dem Fenster werfen konnte.

      Elektrische Energiespeicher sind halt bei Fehlbedienung gefährlich -'egal mit welcher Chemie.
      Die neueren LiIon Becherzellen können aber schon Einiges ab (Quelle Natotests für Drohnenakkus)