Flugschule. Donnersberg

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    • Hallo zusammen

      es gibt wieder was zu berichten :)

      Nachdem die letzten Wochen das Wetter nicht so optimal war, hat gestern alles soweit gepasst. 17:30 war Treff in Donnersberg un dann ging es gemeinsam nach Becherbach.
      Dort angekommen wurde sich erstmal ordentlich angemeldet und dann auf den Startplatz gefahren. Hier nun der Motor aufgebaut inkl. Einweisung und Erläuterung, Schirm ausgelegt und es fing an mit Aufziehübungen.

      Ich kann nicht sagen woran es ag aber ich hab es einfach nicht gebacken bekommen den Schirm vorwärts aufzuziehen. Jedes Mal wenn der Schirm hoch kam hat es mich recht stark gehalten und ich konnte nicht weiter laufen, egal was ich probiert habe. Nach 6 erfolglosen Versuchen den Schirm vorwärts aufzuziehen gab es erstmal eine Pause. Denn obwohl der Top80 sehr leicht ist, spürt man ihn dann schon recht gut auf dem Rücken.

      Nach 10 Minuten ging es weiter, diesmal Rückwärts aufziehen und siehe da er kam hoch :). Nach zwei drei Versuchen klappte das auch sehr gut. Nun nocheinmal zurück zu los und eine gernalprobe mit dem Schirm. Er kam wunderbar hoch und lies sich auch stabil führen und sauber ablegen. Die Voraussetzungen für den ersten Flug waren also gegeben.

      Nun nochmal eine kleine Pause in der Hermann alles vorbereitet hatte (Funk, Rettung und mich mental). Ich zog mir nun auch mein Jäckchen drüber und setzte mir den Motor auf. Alles war gut verzurrt und es kamen die Rettung und der Helm mit Funk. Der Schirm wurde ausgebreitet und ich war startklar. Es folgte der Aufzug des Schirms und wer hätte es gedacht, er kam wieder runter aber sehr sauber (es war ein bisschen zu wenig Wind). Die nächste Böe folgte und der Schirm kam schön hoch. Er drohte mir zur linken Seite wegzulaufen doch bremsen mit rechts und Laufen nach links korrigierte ihn sodas ich abflugbereit war. Nun hieß es Vollgas und ich lief wie Forest Gump :D

      Kurz vor Startbahnende trug mich dann der Schirm davon und ich flog. Was für ein geiles Gefühl. Erstmal hab ich Höhe aufgebaut und anschließend das Sitzbrett untern Hintern geschoben. dann ging es ans Fliegen. Leichte kurven, gerade aus mal Gas ganz weg, mal mit Vollgas. Ein Vollkreis hier und eine S-Kurve da. Alles in allem war ich ca. 20 min. in der Luft und die Zeit verging wie im Flug (ja, der ist flach, aber das musste sein)

      Dann ging es an die Landung:



      Ich beging den gleichen Fehler wie beim Motorrad fahren am Anfang ich schaute wohin, wo ich nicht hin wollte und zack, hätte ich im Auto landen können. aber durch beherztes einlenken klappte das ja dann doch ganz gut. Die Landung war auch ganz gut und ging schneller als gedacht.

      Alles in allem kann ich nur sagen, ein hammer geiles Gefühl zu fliegen, ganz zu schweigen von der Aussicht. Jetzt bin ich natürlich heiß darauf wieder in die Luft zu kommen, wie sollte es auch sonst sein.

      Ich werde wieder berichten wenn es soweit ist, bis denne.

      Grüße
      Frank
    • Gratulation :thumbsup:
      Ja, Vorwärtsstart ist von der Armhaltung (bedingt durch den Käfig) etwas ungünstiger als beim Bergstart ohne Motor.
      Da sind die Hände ziemlich weit aussen und hinten. In dieser Haltung dann noch die A-Gurte an zu heben ist ein kleiner Kraftakt.
      Ich bin 1.96m groß und dementsprechend lange Arme. Das macht es um so schwerer. Da muss man geduldig sein in der Aufziehphase und warten, bis er steigt. Dafür kann ich aber mit meinen langen Beinen bei den Touch and Go deutlich besser flitzen :D
    • @neodym: Danke :)

      @lillol das werde ich mal probieren, wenn es das nächste Mal nicht klappt

      im übrigen hab ihc eure Kommentare schon letzte Woche gelesen, nur ganz vergessen, darauf zu antwortn ;)

      davon abgesehen gibt es wieder was zu berichten. Das Wetter war gut gestern in Becherbach. Zu Anfang kam der Wind etwas zu sehr aus südlicher Richtung, besserte sich aber im Laufe des Abends. Die ersten ca. 5 Versuche mit meinem Trike waren katasrophal. Ich hab den Schirm nicht richtig gespürt, zu stark gebremst, die Leinen nicht weit genug hoch geführt, bin teilweise in die falsche Richtung gefahren (intuitiv, aufs Lenken hab ich mich zu spät konzentriert) usw.. Es war schon etwas frustrierend! Aber dann hat es auch geklappt. Zu Anfang ging noch etwas wackelig in die Luft, aber mit zunehmender Startanzahl wurde auch das besser. Wobei ich sowieso der Meinung bin, dass sich solche Erfahrungen über Nacht noch mehr einprägen, wird man aber das nächste Mal sehen wie es läuft)

      Im groben und ganzen mal wieder ein überwältugendes Gefühl. Es macht verdammt viel Laune, sei es das Beschleunigen und steigen, wobei meine Steigrate zwischen gerade mal bei 1-1,5m/s liegt, Kurven fliegen, Landeeinteilung oder ein wenig Strecke fliegen. Am meisten macht mir derzeit das Starten und Landen Spaß,weil man sich konzentrieren und auf vieles achten muss und man dann auch die Kräfte spürt. Ich würde es mal vergleichen wie mit dem starten und landen mit einem Flugzeug, und damit meine ich nen A747 oder sowas. Kleinere bin ich nicht mitgeflogen. Nun gut bevor ich noch philosophisch werde.........

      Natürlich haben wir auch wieder verschiedene Dinge geübt, Landeeinteilung, Vollkreise zum Höhe abbauen, wie man den Kahn gut beruhigt, sollte er sich stark aufschaukeln und auch mal den touch and go.........oder halt ein touch and stay :D



      Das Trike ist mir "abgesoffen", die Vergasereinstellungen haben nicht so gut gepasst, sodass mir der Motor beim BEschleunigen ausgegangen ist. Dank eines anderen Flugschülers, der sich sehr gut mit Vergasern und Motoren auskennt, hatten wir das mit einer achtel Umdrehung in Richtung Fetter behoben und die Gasannahme deutlich verbessert. Trotzdem blieb es bei dem einen gezielten Versuch. Später noch ist mir beim Versuch den Platz zu überfliegen noch ein touch and go gelungen, das aber eher ungewollt.

      Wie so oft, ich melde mich wieder nach dem nächsten Flugtag bzw. antworte ich diesmal eher auf Kommentare :)
    • Hi Frank,
      "Das Trike ist mir "abgesoffen",
      hast Du den Deckel am Tankveschluss für die Belüftung abgemacht (falls Du einen hast), dann geht nämlich beim Gasgeben der Motor auch aus.
      Ansonsten bin ich etwas irritiert: übst Du gleichzeitig Rucksackmotor und Trike?

      Bei Deiner Landung solltest Du im Endanflug nicht so heftig mit den Bremsen arbeiten, eher schön gerade ausflairen......
      Du wirst es in der Theorie schon wissen.
      Im übrigen fliege ich auch Trike und Rucksachmotor, letzteres zum Thermik-Fliegen.

      Gruß Manfred
    • Hallo Manfred,

      den ersten Flug hab ich mit dem Rucksackmotor vom Hermann gemacht zum einen weil der leicht ist und weil ich auch unbedingt zuerst mal mit dem Rucksackmotor fliegen wollte. Vorgestern war dann der Drang sehr groß mein eigenes Trike zu fliegen, zumal das schon fast ein halbes Jahr in der Garage stand und auf mich gewartet hat :)
      Ich muss sagen, das beide Arten ihre Vor- und Nachteile haben, weswegen ich auch vom Ventus ausm Forum hier noch einen Solo gekauft habe. In meiner Ausbildung werde ich jedoch den Schwerpunkt aufs Trike legen und wenn das alles passt und ich noch Flüge brauche, dann mit dem Rucksackmotor üben.

      Ja das mit dem Landen bedarf noch ein wenig Übung, da bin ich noch zu verkrampft wenn es mich durch den Wind von der Landebahn abtreibt. Da muss ich noch ruhiger werden.

      Zum Thema absaufen, liegt wohl wirklich nur an der Vergasereinstellung, aber ich schau mir die Entlüftung nochmal an, nicht das ich den Schlauch gequetscht habe beim Kopfteil montieren, der Tank ist ja im Sitz.

      Danke für die Tips